Nachrichten
20.01.2011 | permalink
Indien: Wachsender Widerstand gegen EU-Freihandelsabkommen
Indien: Wachsender Widerstand gegen EU-Freihandelsabkommen
Ein Gespräch mit einer indischen Bauernvertreterin über das geplante Freihandelskommen mit der EU und die gesellschaftliche Bewegung im Land: Was in Indien los ist, erzählt Dr. Sagari R Ramdas. Sie ist Direktorin der indischen Nichtregierungsorganisation ANTHRA, die sich mit nachhaltiger Viehhaltung und kleinbäuerlichen Strukturen auseinandersetzt.
20.01.2011 | permalink
Bio wird zur Mangelware
Bio wird zur Mangelware
Der Dioxin Skandal sorgt in den Läden für einen Ansturm auf Bioprodukte. Die brandenburgischen Öko-Landwirte stießen angesichts der großen Nachfrage schon im Vorjahr an ihre Produktionsgrenzen. Rund zehn Prozent Umsatzplus verzeichneten die Betriebe seit Bekanntwerden des Skandals, heißt es bei der Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau (FÖL) Brandenburg.
20.01.2011 | permalink
Grüne Woche startet: Deutsche Lebensmittelbranche will Preise erhöhen
Grüne Woche Logo
Verbraucher in Deutschland müssen sich auf höhere Lebensmittelpreise einstellen. Auf der Grünen Woche in Berlin, die am Freitag den 21. Januar ihre Pforten öffnet,will die Landwirschaftsbranche zur Aufklärung des Dioxin Skandals beitragen. Biobauern nutzen den Skandal um auf der Messe einen neuen Anlauf für den Umbau der Landwirtschaft zu fordern. Sie können die Nachfrage nach Bioprodukten inzwischen kaum mehr decken.
19.01.2011 | permalink
NRW-Landtag für Beitritt zu Gentechnikfreien Regionen Europas
www.gmo-free-regions.org; Wir arbeiten dran!
Der Landtag in Nordrhein-Westfalen hat heute einem Antrag von SPD und Grünen zugestimmt, der die Landesregierung auffordert, dem Netzwerk der Gentechnikfreien Regionen Europas beizutreten. Außerdem soll sie jeglichen Anbau genmanipulierter Pflanzen ausschließen und sich für ein striktes Reinheitsgebot bei Saatgut einsetzen. Thüringen ist letztes Jahr als erstes Bundesland dem Netzwerk der Gentechnikfreien Regionen beigetreten. Danach wurden auch Forderungen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern laut.
19.01.2011 | permalink
Kritischer Agrarbericht 2011 sieht Änderung der EU-Agrarpolitik
Der letztjährige Kritische Agrarbericht
Der Kritische Agrarbericht 2011 wird am 20. Januar in Berlin der Öffentlichkeit präsentiert. Eine ganze Reihe von Autoren und Autorinnen sieht ein positives Zeichen in der im November vorgelegten Mitteilung der EU-Kommission zur zukünftigen Ausgestaltung der EU-Agrarpolitik (GAP). Einges, was Verbände und Mitglieder des AgrarBündnisses seit Jahren fordern, hat dort Eingang gefunden. Positiv beurteilt das AgrarBündnis, dass die Kommission die anstehende Reform der GAP "nicht allein mit Regierungen und einflussreichen Lobbyisten" debattiert, sondern der Zivilgesellschaft ein Forum gibt ihre Meinungen und Forderungen öffentlich sichtbar einzubringen.
31.12.2010 | permalink
Demonstration zur Grünen Woche am 22. Januar in Berlin
Haben Sie es auch satt?
Haben Sie Tierfabriken satt? Brauchen Sie auch keine Gentechnik im Essen? Und lehnen Sie Dumpingexporte ab? Dann sollten Sie sich für das neue Jahr den 22. Januar vormerken. Denn dann findet in Berlin die Grüne Woche statt, wo sich die Verantwortlichen dieser Agrarpolitik treffen, um die Industrialisierung der Landwirtschaft weiter voranzutreiben. Zulasten der Umwelt und der ökologischen und bäuerlichen Landwirtschaft. Aber der Widerstand in den Regionen wächst. Ein breites Bündnis von 19 Organisationen will den Protest nun bündeln. Deshalb findet während der Grünen Woche in Berlin am 22. Januar eine bundesweite Demonstration statt. Trecker-Kolonnen und Busse für die Anfahrt werden organisiert. Im Anschluss an die Kundgebung am Brandenburger Tor findet dort ein "Rock for Nature" statt.
Weitere Infos unter:
14.06.2010 | permalink
Landwirtschaft frisst die Erde auf
Wie sich die Welt ernährt und wie sie Energie erzeugt, wird die Entwicklung im 21. Jahrhundert maßgeblich mitbestimmen.
In diesen zwei Sektoren gilt es, dramatische Reformen zu setzen, um die Zukunft der Erde zu sichern. Zu diesem Schluss kommt das International Panel for Sustainable Resorce Management des United Nations Environmental Programme (UNEP), das heute, Mittwoch, seine jüngste Studie präsentiert.

