Nachrichten
10.02.2011 | permalink
„Dialog Landwirtschaft und Umwelt“ in NRW
Foto: pixelio
Nordrhein-Westfalen, hat einen Dialog „Landwirtschaft und Umwelt“ von Verbänden und Institutionen aus Landwirtschaft, Umwelt- und Naturschutz, Tierschutz und Verbraucherschutz und Wissenschaft gegründet.„Natur- und Artenschutz, Klimaschutz, Gewässerschutz und Tierschutz gehen nur gemeinsam mit der Landwirtschaft,“ sagte Umwelt- und Landwirtschaftsminister Remmel. Er hofft auf gemeinsame Ziele und Handlungsoptionen.
09.02.2011 | permalink
EU-Staaten uneins: Entscheidung zur Null-Toleranz verschoben
Heimische Futtemittel ohne Gentechnik sind lecker. Foto:Volker Hausmann / pixelio.de
Die EU-Mitgliedsstaaten haben die Abstimmung über die Aufhebung der Nulltoleranz verschoben. Bei der Entscheidung im zuständigen Ausschuss ging es heute um einen Vorschlag der EU-Kommission, den Import von Futtermitteln zuzulassen, auch wenn sie mit nicht zugelassenen GVO verunreinigt sind. Einige Mitgliedsländer haben nun jedoch Bedenken hervorgebracht und so wurde die Entscheidung heute verschoben. Die Uneinigkeit der Mitgliedsstaaten zeigt wie umstritten das Thema ist, sagt Mute Schimpf von Friends of the earth Europe. Laut Schimpf gebe es absolut keinen Grund dafür, gentechnisch verunreinigtes Futter in der EU zuzulassen. Außerdem würde die Aufhebung der Null-Toleranz gegen EU-Recht sprechen. Das zeigt ein Rechtsgutachten, das im Auftrag des BUND erstellt wurde.
08.02.2011 | permalink
Deutsch-französische Parlamentarier-Erklärung zur Reform der GAP
Am 3. Februar 2011 fand in Paris eine Fachkonferenz zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) mit Vertretern beider Kammern des französischen Parlaments und Mitgliedern des Deutschen Bundestages statt. Ein als gemeinsame Erklärung präsentiertes Positionspapier kritisiert die Vorschläge der EU Kommission und plädiert im Wesentlichen für eine Linie "weiter wie bisher".
08.02.2011 | permalink
Weltsozialforum in Dakar: Eine andere Welt ist möglich
Frauen beim WSF in Dakar, Foto: IPS
50.000 demosntrierten zum Auftakt des Weltsozialforums in Dakar. Boliviens Präsident Evo Morales rief zum globalen Kampf gegen den Neoliberalismus auf und Brasiliens ehemaliger Präsident Lula machte ihn für Hunger und Armut verantwortlich und forderte eine neue Weltordnung. Kritisiert wird u.a. der Landkauf reicher Staaten und Unternehmen in Hungerregionen.
- Deutsche Welle: Weltsozialforum 2011 in Dakar
- Der Standard: Morales ruft zu Widerstand gegen Neoliberalismus auf
- Der Standard: Lula übt scharfe Kritik an Industriemächten
- Der Standard: Weltsozialforum kritisiert Bodenspekulationen in Afrika
- TAZ: Aufruhr im Land des Weltsozialforums: Die neue Protestkultur von Dakar
- IPS – World Social Forum 2011
07.02.2011 | permalink
Aigner verspricht mehr Tierschutz
Foto: Haerlin
Eine "Charta für Landwirtschaft und Verbraucher" hat Landwirtschaftsminsiterin Aigner angekündigt, in der der Tierschutz eine wichtige Rolle spielen und Tierschutzstandards auf Produkten ausgewiesen werden sollen.
07.02.2011 | permalink
Höhere Schlachtungen am Geflügelmarkt
Die Hähnchenschlachtungen beliefen sich laut Statistischem Bundesamt im vergangenen Jahr 2010 auf 802.782 t, das bedeutet gegenüber 2009 einen Zuwachs von 7 % und im Verlauf der letzten zehn Jahre nahezu eine Verdoppelung der erzeugten Menge.
06.02.2011 | permalink
Ernährungssicherheit: Acht Punkte für die G20
Was zu tun ist, um eine neue Hungerkrise zu verhindern? Der UN Beauftragte für das Recht auf Nahrung, Olivier de Schutter, beschreibt die wichtigsten acht Punkte und kritisiert, dass die Weltbank nur die Symptome statt der Ursachen der heraufziehenden Hunger-Krise bekämpfen will.
04.02.2011 | permalink
DMK - der neue Milchgigant
DMK Firmenlogo
Die zwei größten Molkereien Deutschlands, Nordmilch und Humana fusionieren. Gemeinsam kontrollieren sie mit einem Umsatz von 6,7 Milliarden Litern und 4,8 Mrd. € per anno künftig ein Viertel des deutschen Marktes. Expandieren will der neue Konzern insbesondere in Asien und im Mittleren Osten.
03.02.2011 | permalink
Agrarsubventionen weiterhin ungleich verteilt
100 euro gemalt von zitrusblau
Die Europäische Kommission hat den Agrarsubventionsbericht für 2009 veröffentlicht: 80 % der Betriebe bekommen 20 % der Zahlungen. In den 12 neuen EU-Staaten bekommen 97 % - 3 Millionen Betriebe - weniger als 5.000 Euro, im Durchschnitt 1.291 Euro. In Deutschland gehen 30 % an Großbetriebe mit über 100.000 Euro Fördersumme.
01.02.2011 | permalink
Ministerlob für Biobauern
Einem nun schon über ein Jahrzehnt alten Ritual folgend, vergab die Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin den Förderpreis Ökologischer Landbau 2011.

