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Nachrichten

18.02.2011 |

EU-Agrarreform einfach & wirksam

Vor dem EU-Rat der Agrarminister/innen am kommenden Montag in Brüssel hat die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) heute einen Vorschlag zur anstehenden Reform der EU-Agrarpolitik vorgelegt. Die ABL kritisiert dass einige Interessensgruppen, die Qualifizierung der Gelder als zu kompliziert darzustellen, um sie schließlich ganz zu verhindern. Dabei ist die soziale und ökologische Konditionierung der Gelder sehr einfach und wirksam möglich.

18.02.2011 |

Erfolgreicher Kampf gegen geplante Tierfabrik in Linkolnshire

Cows-Lincolnshire Cows-Lincolnshire

Britische TierschützerInnen verhinderten erfolgreich den Bau einer geplanten Tierfabrik in Lincolnshire, England. Sie sammelten eine Rekordanzahl von Einsprüchen gegen geplante Super-Farm für 3.770 Milchkühe. Mehr als 14.000 Beschwerden wurden bei der Baubehörde des Bezirks Lincolnshire gegen den geplanten Bau der Massentier-Fabrik eingereicht, eine Online-Petition gegen das Projekt wurde von mehr als 72.000 Menschen unterschrieben.

18.02.2011 |

Neuer Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium ein Freund der Agro-Gentechnik

Peter Bleser Portrait Peter Bleser, neuer Parlamentarischer Staatssekretär im BMELV, ist ein Freund der Gentechnik und ein Kritiker des Ökolandbaus.(Photo:genfood.at)

Gestern wurde der neue Parlamentarische Staatssekretär Peter Bleser durch Bundesministerin Ilse Aigner zu seinem Amtsantritt im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) begrüßt. Bleser sieht die Gentechnik als „nutzbringende Zukunftstechnologie“ und plädierte im deutschen Bundestag öffentlich gegen den Anbaustopp des Gentechnik-Mais MON810. Den Ökolandbau bezeichnet er als eine "Rückkehr in die Nostalgie". Ministerin Ilse Aigner hingegen hält die Bio-Branche als zukunftsweisend und bekannte auf der Grünen Woche: "Der ökologische Landbau ist eine besonders ressourcenschonende und umweltverträgliche Wirtschaftsform, die sich am Prinzip der Nachhaltigkeit orientiert." Bleibt abzuwarten wer sich bei diesen Fragen im Ministerium durchsetzt.

17.02.2011 |

Biobauer sein lohnt sich in Deutschland nicht, weil es die Politik so will

Bei der Frage biologischer oder konventioneller Landbau geht es nicht nur um eine Glaubensfrage, sondern vor allem um einen Milliardenmarkt, von dem auch in Deutschland viele Arbeitsplätze abhängen. Mit Pestiziden, künstlichen Düngemitteln und nicht weiter- verwertbarem Saatgut erwirtschaften Agrar- und Chemiekonzerne wie Monsanto, Bayer, BASF oder Syngenta Milliardengewinne.

16.02.2011 |

Hitzige Debatte im Hinterland

Einen Kaktus bekam Landesbauernpräsident Friedhelm Schneider zum Abschluss einer Debatte im hessischen Schwabendorf über die Zukunft der Landwirtschaft von eine jungen Milchbäuerin überreicht. Die Diskussion sei streckenweise ausser Kontrolle geraten berichtet das Lokalblatt.

14.02.2011 |

Weltsozialforum: Für Demokratie und Ressourcenschutz

wsf frauen Foto: dapd

Mit einem klaren Bekenntnis zu mehr Demokratie und verantwortungsvollem Umgang mit den Ressourcen Afrikas ist das 10. Weltsozialforum am 11.2. in Dakar (Senegal) zu Ende gegangen. nach Angaben der Organisatoren nahmen 45.000 Menschen von 1.200 Organisationen aus 130 Ländern teil.

10.02.2011 |

„Dialog Landwirtschaft und Umwelt“ in NRW

Wem gehört die Biomasse Foto: pixelio

Nordrhein-Westfalen, hat einen Dialog „Landwirtschaft und Umwelt“ von Verbänden und Institutionen aus Landwirtschaft, Umwelt- und Naturschutz, Tierschutz und Verbraucherschutz und Wissenschaft gegründet.„Natur- und Artenschutz, Klimaschutz, Gewässerschutz und Tierschutz gehen nur gemeinsam mit der Landwirtschaft,“ sagte Umwelt- und Landwirtschaftsminister Remmel. Er hofft auf gemeinsame Ziele und Handlungsoptionen.

09.02.2011 |

EU-Staaten uneins: Entscheidung zur Null-Toleranz verschoben

Kuh mit Zunge Heimische Futtemittel ohne Gentechnik sind lecker. Foto:Volker Hausmann / pixelio.de

Die EU-Mitgliedsstaaten haben die Abstimmung über die Aufhebung der Nulltoleranz verschoben. Bei der Entscheidung im zuständigen Ausschuss ging es heute um einen Vorschlag der EU-Kommission, den Import von Futtermitteln zuzulassen, auch wenn sie mit nicht zugelassenen GVO verunreinigt sind. Einige Mitgliedsländer haben nun jedoch Bedenken hervorgebracht und so wurde die Entscheidung heute verschoben. Die Uneinigkeit der Mitgliedsstaaten zeigt wie umstritten das Thema ist, sagt Mute Schimpf von Friends of the earth Europe. Laut Schimpf gebe es absolut keinen Grund dafür, gentechnisch verunreinigtes Futter in der EU zuzulassen. Außerdem würde die Aufhebung der Null-Toleranz gegen EU-Recht sprechen. Das zeigt ein Rechtsgutachten, das im Auftrag des BUND erstellt wurde.

08.02.2011 |

Deutsch-französische Parlamentarier-Erklärung zur Reform der GAP

Am 3. Februar 2011 fand in Paris eine Fachkonferenz zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) mit Vertretern beider Kammern des französischen Parlaments und Mitgliedern des Deutschen Bundestages statt. Ein als gemeinsame Erklärung präsentiertes Positionspapier kritisiert die Vorschläge der EU Kommission und plädiert im Wesentlichen für eine Linie "weiter wie bisher".

08.02.2011 |

Weltsozialforum in Dakar: Eine andere Welt ist möglich

Frauen beim WSF in Dakar, Foto: IPS Frauen beim WSF in Dakar, Foto: IPS

50.000 demosntrierten zum Auftakt des Weltsozialforums in Dakar. Boliviens Präsident Evo Morales rief zum globalen Kampf gegen den Neoliberalismus auf und Brasiliens ehemaliger Präsident Lula machte ihn für Hunger und Armut verantwortlich und forderte eine neue Weltordnung. Kritisiert wird u.a. der Landkauf reicher Staaten und Unternehmen in Hungerregionen.

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