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Nachrichten

17.02.2011 |

Biobauer sein lohnt sich in Deutschland nicht, weil es die Politik so will

Bei der Frage biologischer oder konventioneller Landbau geht es nicht nur um eine Glaubensfrage, sondern vor allem um einen Milliardenmarkt, von dem auch in Deutschland viele Arbeitsplätze abhängen. Mit Pestiziden, künstlichen Düngemitteln und nicht weiter- verwertbarem Saatgut erwirtschaften Agrar- und Chemiekonzerne wie Monsanto, Bayer, BASF oder Syngenta Milliardengewinne.

16.02.2011 |

Hitzige Debatte im Hinterland

Einen Kaktus bekam Landesbauernpräsident Friedhelm Schneider zum Abschluss einer Debatte im hessischen Schwabendorf über die Zukunft der Landwirtschaft von eine jungen Milchbäuerin überreicht. Die Diskussion sei streckenweise ausser Kontrolle geraten berichtet das Lokalblatt.

14.02.2011 |

Weltsozialforum: Für Demokratie und Ressourcenschutz

wsf frauen Foto: dapd

Mit einem klaren Bekenntnis zu mehr Demokratie und verantwortungsvollem Umgang mit den Ressourcen Afrikas ist das 10. Weltsozialforum am 11.2. in Dakar (Senegal) zu Ende gegangen. nach Angaben der Organisatoren nahmen 45.000 Menschen von 1.200 Organisationen aus 130 Ländern teil.

10.02.2011 |

„Dialog Landwirtschaft und Umwelt“ in NRW

Wem gehört die Biomasse Foto: pixelio

Nordrhein-Westfalen, hat einen Dialog „Landwirtschaft und Umwelt“ von Verbänden und Institutionen aus Landwirtschaft, Umwelt- und Naturschutz, Tierschutz und Verbraucherschutz und Wissenschaft gegründet.„Natur- und Artenschutz, Klimaschutz, Gewässerschutz und Tierschutz gehen nur gemeinsam mit der Landwirtschaft,“ sagte Umwelt- und Landwirtschaftsminister Remmel. Er hofft auf gemeinsame Ziele und Handlungsoptionen.

09.02.2011 |

EU-Staaten uneins: Entscheidung zur Null-Toleranz verschoben

Kuh mit Zunge Heimische Futtemittel ohne Gentechnik sind lecker. Foto:Volker Hausmann / pixelio.de

Die EU-Mitgliedsstaaten haben die Abstimmung über die Aufhebung der Nulltoleranz verschoben. Bei der Entscheidung im zuständigen Ausschuss ging es heute um einen Vorschlag der EU-Kommission, den Import von Futtermitteln zuzulassen, auch wenn sie mit nicht zugelassenen GVO verunreinigt sind. Einige Mitgliedsländer haben nun jedoch Bedenken hervorgebracht und so wurde die Entscheidung heute verschoben. Die Uneinigkeit der Mitgliedsstaaten zeigt wie umstritten das Thema ist, sagt Mute Schimpf von Friends of the earth Europe. Laut Schimpf gebe es absolut keinen Grund dafür, gentechnisch verunreinigtes Futter in der EU zuzulassen. Außerdem würde die Aufhebung der Null-Toleranz gegen EU-Recht sprechen. Das zeigt ein Rechtsgutachten, das im Auftrag des BUND erstellt wurde.

08.02.2011 |

Deutsch-französische Parlamentarier-Erklärung zur Reform der GAP

Am 3. Februar 2011 fand in Paris eine Fachkonferenz zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) mit Vertretern beider Kammern des französischen Parlaments und Mitgliedern des Deutschen Bundestages statt. Ein als gemeinsame Erklärung präsentiertes Positionspapier kritisiert die Vorschläge der EU Kommission und plädiert im Wesentlichen für eine Linie "weiter wie bisher".

08.02.2011 |

Weltsozialforum in Dakar: Eine andere Welt ist möglich

Frauen beim WSF in Dakar, Foto: IPS Frauen beim WSF in Dakar, Foto: IPS

50.000 demosntrierten zum Auftakt des Weltsozialforums in Dakar. Boliviens Präsident Evo Morales rief zum globalen Kampf gegen den Neoliberalismus auf und Brasiliens ehemaliger Präsident Lula machte ihn für Hunger und Armut verantwortlich und forderte eine neue Weltordnung. Kritisiert wird u.a. der Landkauf reicher Staaten und Unternehmen in Hungerregionen.

07.02.2011 |

Aigner verspricht mehr Tierschutz

Schwein Foto: Haerlin

Eine "Charta für Landwirtschaft und Verbraucher" hat Landwirtschaftsminsiterin Aigner angekündigt, in der der Tierschutz eine wichtige Rolle spielen und Tierschutzstandards auf Produkten ausgewiesen werden sollen.

07.02.2011 |

Höhere Schlachtungen am Geflügelmarkt

Die Hähnchenschlachtungen beliefen sich laut Statistischem Bundesamt im vergangenen Jahr 2010 auf 802.782 t, das bedeutet gegenüber 2009 einen Zuwachs von 7 % und im Verlauf der letzten zehn Jahre nahezu eine Verdoppelung der erzeugten Menge.

06.02.2011 |

Ernährungssicherheit: Acht Punkte für die G20

Was zu tun ist, um eine neue Hungerkrise zu verhindern? Der UN Beauftragte für das Recht auf Nahrung, Olivier de Schutter, beschreibt die wichtigsten acht Punkte und kritisiert, dass die Weltbank nur die Symptome statt der Ursachen der heraufziehenden Hunger-Krise bekämpfen will.

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