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Nachrichten

12.04.2011 |

Aigner: Tank und Teller zählen

Im Interview mit der Frankfurter Rundschau verteidigt Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner die Produktion von Biokraftstoff, für die auch Teile der Getreideproduktion verwendet werden. So kritisierte sie die Lebensmittelindustrie und wies deren Argument zurück, die steigenden Rohstoffpreise seien verantwortlich für Preissteigerungen bei Lebensmitteln.

12.04.2011 |

EU-Subventionsbetrug in Italien vermutet

Laut Spiegel online wurde von italienischen Behörden ein Milliardenbetrug mit EU-Subventionen, an dem auch staatliche Stellen beteiligt sein sollen, aufgedeckt. So sind vermutlich beinahe jede fünfte in Italien registrierte und bei der EU in Brüssel ordentlich gemeldete Kuh faktisch nicht vorhanden. Dennoch wurde regelmäßig unter Mitnahme von Subventionen mit entsprechenden Milchmengen auf dem Markt gehandelt.

12.04.2011 |

Alpenländer wollen Berglandwirtschaft stärken

In einer Erklärung vereinbarten Deutschland, Italien, Slowenien, Frankreich, Österreich und die Schweiz auf der Internationalen Berggebietskonferenz eine verstärkte grenz- und sektorübergreifende Zusammenarbeit. Im Mittelpunkt der Vereinbarung steht die Anerkennung der besonderen Leistungen der Berglandwirtschaft für die Gesellschaft. Außerdem haben sich die Unterzeichner einhellig für eine gezielte Unterstützung der Berglandwirtschaft ausgesprochen.

08.04.2011 |

Sonnleitner wird Präsident des Europäischen Bauernverbands

Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes Gerd Sonnleitner ist zum Präsidenten des Europäischen Bauernverbandes COPA mit 60 Mitgliedsverbänden gewählt worden. „Teller und Tank können von unseren Landwirten gleichermaßen bedient werden," war seine erste Botschaft nach der Wahl.

07.04.2011 |

EU-Kommissar Ciolos lehnt Großbetriebe nicht grundätzlich ab

EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos hat bei seinem Besuch in Mecklenburg-Vorpommern klargestellt, dass er nicht prinzipiell gegen Großbetriebe ist. Vielmehr solle die gewachsene Vielfalt der Agrarstrukturen in Europa erhalten bleiben. Nach Ciolos müsse man jedoch zwischen großen Kapitalunternehmen, die auf Prämienjagd seien, und Großkooperativen, die ähnlich wie Familienbetriebe wirtschaften, unterscheiden. Letztere sollten nicht benachteiligt werden.

06.04.2011 |

Umfrage zu grüner Agrarpolitik

Auf topagrar online, dem Magazin für moderne Landwirtschaft, gibt es diese Woche eine Abstimmung über die Frage, wie eine zunehmend "grüne" Agrarpolitik auf Länderebene beurteilt wird. Das Abstimmungsergebnis gibt es, wenn man an der Umfrage teilgenommen hat.

05.04.2011 |

Industrielle Agrarproduktion oder bäuerliche Landwirtschaft

Anlässlich des Besuchs von EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos am 6.April in Mecklenburg-Vorpommern wurde das Bündnis "Meine Landwirtschaft" in einer Pressekonferenz vorgestellt. Die Trägerverbände fordern darin einen radikalen Wechsel in der Agrarförderung. So sollten mit der anstehenden Agrarreform 2013 die bislang nur an die Fläche gebundenen Beihilfen an die Bauern auch an ökologische und soziale Kriterien gekoppelt werden.

05.04.2011 |

Agrarminister gegen Großprojekt in Niedersachsen

In Barver südlich von Bremen soll ein Großbetrieb mit 3.200 Milchkühen und 1.500 Zuchtrindern entstehen. In einem Brief an einen besorgten Anwohner betonte nun Niedersachsens Agrarminister Lindemann, Betriebe dieser Größenordnung mit großgewerblichem Charakter entsprächen nicht seinem agrarpolitischen Leitbild und würden von der niedersächsischen Landesregierung abgelehnt. Lindemann hält derartige Anlagen deshalb auch nicht für förderungswürdig.

04.04.2011 |

Uneinigkeit bei Umweltauflagen und Betriebsprämien

Trotz Differenzen konnten sich die Agrarminister aus Bund und Länder auf der Konferenz in Jena auf eine gemeinsame Position zur Reform der europäischen Agrarpolitik einigen. So plädieren die Minister für die Beibehaltung des bisherigen EU-Agraretats und des sogenannten Zwei-Säulen-Modells. Auch werde eine stärkere ökologische Ausrichtung der Gemeinsamen Agrarpolitik akzeptiert, wenn dabei eine einfache administrative Umsetzung gewährleistet wird. Abweichende Meinungen gibt es darüber, wie das Greening in der zukünftigen Agrarpolitik realisiert werden soll. Zudem gibt es kein Einvernehmen bei der Frage, ob bei den Direktzahlungen der unterschiedliche Betriebsgröße Rechnung getragen werden sollte.

01.04.2011 |

Bauernhöfe statt Tierfabriken?

Über 100 TierschützerInnen diskutierten am 26. März in Gütersloh über "Bauernhöfe statt Tierfabriken". Im Anschluss kamen noch rund dreißig TeilnehmerInnen zu einem ersten Treffen des grünen „Runden Tischs für artgerechte Tierhaltung“ zusammen. Dieser soll in den kommenden Monaten Handlungsempfehlungen für Landtagsfraktion und Landesregierung entwickeln, die den Tierschutz in der Landwirtschaft voran bringen sollen. Dabei wird ausdrücklich noch zur Mitarbeit eingeladen.

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