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Nachrichten

02.05.2011 |

EU-Subventionen: BayWa und HaGe wehren sich

Deutsche Handelsunternehmen werden mit Millionenbeträgen als Empfänger aus dem EU-Agrarfonds 2010 gelistet. Die Müncher BayWa AG und die Hauptgenossenschaft Nord AG gehen nun in die Offensive und erklären: Es handelt sich nicht um Subventionen, sondern um die Bezahlung für staatlich finanzierte Agrarmarktmaßnahmen.
Als Grund für die falsche Auflistung wird die Intransparenz der deutschen Datenbank der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) betrachtet, die keinen Zusammenhang zwischen den Millionenzahlungen aus den EU-Agrartöpfen und den erbrachten Leistungen der Empfänger herstellt.

01.05.2011 |

Soja-Importe und die Folgen

Pestizid Spray Planes Pestizid-Flugzeuge (Photo:Stockxchange/Webberich)

Ohne Gentech-Soja aus Amerika würde Europas Fleischproduktion gewaltig ins Stocken kommen. Ihre Umweltfolgen und Auswirkungen auf den Boden sind bekannt. Daß Roundup zudem embryotoxisch ist und schwerwiegende Gesundheitsfolgen haben kann, kommt Stück für Stück ans Licht. Ein Fachsymposium der österreichischen Arbeitsgemeinschaft Gentechnikfrei faßte die Fakten und die heimischen Alternativen zusammen.

29.04.2011 |

Bioland fordert Reformwillen von EU-Kommission und Bundesregierung

Die EU-Agrarreform ab 2013 muss dem Grundsatz „Öffentliche Gelder nur für öffentliche Güter und Leistungen“ gerecht werden. Daran wird Bioland die für diesen Herbst angekündigten Gesetzesentwürfe der Europäischen Kommission messen. In einem vorgelegten Positionspapier fordert Bioland die EU-Kommission und die Bundesregierung auf, echten Reformwillen zu zeigen.

27.04.2011 |

Agrarsubventionen aus Europa - Bauerngeld fließt an Konzerne

Kühe im Stall Tiere in der EU bekommen viel gentechnisch veränderte Soja zu fressen (Foto: Simone Knorr)

Rund 60 Milliarden Euro Agrarsubventionen vergibt die EU im Jahr. Großkonzerne haben im vergangenen EU-Haushaltsjahr in Deutschland millionenschwere Agrarsubventionen kassiert. Deutschlands größtes Milchunternehmen Nordmilch bekam rund 9 Millionen Euro von der EU. Das zeigt eine Datenbank, die die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung am Mittwoch im Internet veröffentlichte.

21.04.2011 |

Ein Ende der Nahrungsmittelspekulationen?

Es war eine kleine Sensation am Rand der IWF-Frühjahrstagung: Auf Initiative der weltweiten Börsenaufsichten einigten sich die G20-Finanzminister darauf, Nahrungsmittelspekulationen einzudämmen. Während des Treffens in Washington hatte die französische Finanzministerin Christine Lagarde erklärt, die G20-Finanzminister arbeiteten mit den Börsenaufsichten an einem Vorschlag für Obergrenzen von Lebensmittelspekulationen.

20.04.2011 |

Landwirte für Schwalbe, Kiebitz & Co.

Rauchschwalbe Rauchschwalbe (Photo:LBV)

Der Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) hat eine Broschüre und ein Internet-Angebot veröffentlicht, das praktische Tipps für Landwirte enthält, denen die natürliche Vielfalt auf ihren Flächen am Herzen liegt. Die Tipps reichen von einfachen Hilfsmaßnahmen für Schwalben im Stall oder Nistkastenkonstruktionen für die Mäusejäger Turmfalke und Schleiereule bis hin zu Maßnahmen für Rebhuhn und Kiebitz im Getreide- und Maisanbau und in der Grünlandwirtschaft.
www.praxistipps.lbv.de

20.04.2011 |

EU-Bericht zum GVO-Anbau veröffentlicht

Die sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen des Anbaus genveränderter Kulturpflanzen sind das Thema eines jetzt vorgelegten Berichts der Europäischen Kommission. Der Bericht beruht auf Daten der Mitgliedstaaten und zeigt insbesondere, dass die bisher vorliegenden Informationen oft statistisch begrenzt sind und häufig auf bereits vorgefassten Meinungen über den GVO-Anbau beruhen.

19.04.2011 |

Aktionstage in Brüssel gegen neue Saatgut-Gesetzgebung

Bunter Demonstrationszug durch Brüssel Bunter Demonstrationszug durch Brüssel (www.saatgutkampagne.org)

Am Wochenende fanden die ersten Internationalen Aktionstage für Saatgut-Souveränität in Brüssel statt, die von der internationalen Saatgutkampagne "Zukunft säen - Vielfalt ernten" organisiert wurden. Im Rahmen der Aktionstage wurde auch eine Petition mit mehr als 50 000 Unterschriften aus 20 Ländern an das EU Parlament übergeben. Die Petition protestiert gegen geplante Reformen der EU Gesetzgebung, mit denen die Möglichkeiten bäuerliches Saatgut zu tauschen und zu verbreiten europaweit eingeschränkt würden.
Mehr dazu unter: www.saatgutkampagne.org

19.04.2011 |

Petition gegen Agrogentechnik erfolgreich

Mehr als 60.000 Bürgerinnen und Bürger haben in den ersten drei Wochen die öffentliche Petition für einen Anbausstopp von gentechnisch veränderten Pflanzen unterzeichnet. Das Anliegen darf nun in einer öffentlichen Sitzung im Petitionsausschuss vortragen und diskutiert werden. Bis zum Ende der Zeichnungsfrist am 10. Mai 2011 kann die Petition weiter online, per Post oder Fax unterstützt werden.

19.04.2011 |

Empfänger von Agrarsubventionen ab 1. Mai im Internet

Am 1. Mai müssen die Mitgliedsstaaten offenlegen, welche EU-Agrarsubventionen 2010 an Unternehmen und Partnerschaften geflossen sind. Die Daten für einzelne Landwirte werden allerdings nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshof aus Datenschutzgründen vorläufig nicht veröffentlicht. Die Daten zu deutschen Betrieben und Großunternehmen werden über die Webseite der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) verfügbar sein.

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