Meng-Landwirtschaft.lu

Nachrichten

14.05.2011 |

Mit weniger mehr tun

Fabriklandschaft (©Dieter Schütz/PIXELIO) Fabriklandschaft (©Dieter Schütz/PIXELIO)

Aus dem aktuellen Bericht des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) geht hervor, dass bis 2050 die Menschheit jährlich 140 Milliarden Tonnen Mineralien, Erze, fossile Brennstoffe und Biomasse verbrauchen wird. Das ist drei Mal so viel wie der derzeitige Verbrauch. Der Bericht kommt deshalb zum Schluss, dass eine weitere Entkoppelung von Ressourcenverbrauch und Wirtschaftswachstum notwendig ist.

13.05.2011 |

Ausschuss der Regionen für eine bäuerliche Landwirtschaft

Die künftige Entwicklung der vielen EU-Agrarregionen könnte auf dem Spiel stehen, wenn durch die geplante Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik die gravierenden Ungleichgewichte im aktuellen System nicht behoben und die zahlreichen kleinen und mittleren Landwirtschafts- und Erzeugerbetriebe, aus denen der EU-Agrarsektor zum größten Teil besteht, nicht weiter unterstützt werden. Mit dieser Warnung verabschiedete der Ausschuss der Regionen am Donnerstag in Brüssel drei Stellungnahmen.

12.05.2011 |

Westerwelle: Kein Brot für die Welt?- Ernährung in der Krise

Westerwelle eröffnet Forum für Globale Fragen Westerwelle eröffnet Forum für Globale Fragen (Photo:Auswärtiges Amt)

Auf dem zusammen mit der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler vom Auswärtigen Amt organisierten 28. Forum für globale Fragen unter dem Titel "(Kein) Brot für die Welt?- Ernährung in der Krise" hielt Außenminister Guido Westerwelle eine bemerkenswerte Rede: Falsche Ernährungspolitik, schädliche Wechselwirkungen zwischen Landwirtschaft und Umwelt und die verantwortungslose Spekulation mit Lebensmitteln seien die drei zentralen Probleme bei der Verteidigung des Rechts auf Nahrung.

11.05.2011 |

Ilse Aigner legt Agrarpolitischen Bericht 2011 vor

Nach Landwirtschaftsministerin Aigner zeigt der aktuelle Agrarpolitische Bericht, dass sich die wirtschaftliche Lage der Landwirtschaft wieder verbessert hat. Allerdings ist die Zahl der Betriebe weiter zurückgegangen. 2010 gab es in Deutschland nur noch 300.700 landwirtschaftliche Betriebe und damit 2,2 Prozent weniger als noch im Jahr zuvor.

11.05.2011 |

Über 100 000 Menschen unterzeichnen Petition gegen Gentechnik

Mehr als 100.000 Bürgerinnen und Bürger haben die öffentliche Petition des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) gezeichnet. Jährlich übertreffen durchschnittlich nur zwei von ungefähr 19.000 eingereichten Petitionen die Hürde von 50.000 Unterstützern, die für eine öffentliche Anhörung im Petitionsausschuss notwendig sind. Die BÖLW-Petition gehört damit zu den erfolgreichsten bislang eingereichten Petitionen. Die Petition will einen Zulassungsstopp von gentechnisch veränderten Pflanzen erreichen und so den Anbau verhindern.

11.05.2011 |

BMELV-Kampagne gegen das Wegwerfen von Lebensmitteln

Essen im Eimer Essen im Eimer (Foto: Planet Schule)

Laut FAO gehen ungefähr ein Drittel der weltweiten Nahrungsmittelproduktion als Abfall verloren. In Deutschland landen nach Schätzungen jedes Jahr bis zu 20 Millionen Tonnen Lebensmittel auf dem Müll. Das Bundesverbraucherministerium startet nun eine Kampagne, um Nahrungsmittelabfälle zu reduzieren und will dabei Hersteller, Händler und Verbraucher unterstützen, weniger Lebensmittel wegzuwerfen. Einen globalen Überblick zum Thema gibt die sehr informative WDR-Doku "Essen im Eimer".

09.05.2011 |

Zunehmende Belastung der Böden durch Cadmium

Gemüseboden Cadmium lagert sich vor allem in Gemüse an (©Wandersmann/PIXELIO)

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) drängt auf Senkung des Grenzwertes von Cadmium, die EU-Kommission lässt sich jedoch mit der Entscheidung Zeit. Weil es hochgiftig ist, wurde Cadmium in vielen Industriebereichen verboten oder mit Grenzwerten versehen; doch eine der Hauptquellen, die phosphathaltigen Mineraldünger, scheinen vergessen worden zu sein. Cadmium gelangt praktisch ungehindert in die Böden und somit in die Nahrungskette.

06.05.2011 |

EU: größter Agrarexporteur nach der USA

Um 21 Prozent hat die Europäische Union den Anteil der Agrarexporte im Jahr 2010 steigern können. Damit sei die EU zum ersten Mal seit vier Jahren wieder ein Nettoexporteur von Agrargütern gewesen. Die europäischen Exporteure profitieren vor allem von einer steigenden Nachfrage aus Schwellenländern wie China und Russland. Die EU ist nun der weltweit größte Agrarexporteur hinter den USA, bleibt aber auch weiterhin der größte Importeur von Agrargütern.

05.05.2011 |

Feurige Aktion der Milcherzeuger in Brüssel

Faironikas Faironikas (Foto: EMB)

Mit 14 Faironikas, den lebensgroßen Kühen in den Länderfarben der Mitglieder des European Milk Board (EMB), kamen gestern die Milcherzeugerdelegationen aus mehreren europäischen Ländern vor dem Europäischen Parlament in Brüssel zusammen. Die Delegationen machten mit ihren bengalischen Feuern auf die brennenden Probleme des Milchmarktes aufmerksam und übergaben konkrete Forderungen an Mitglieder des Parlaments.

04.05.2011 |

EU will Artensterben stoppen

Die EU-Kommission will den Verlust der biologischen Vielfalt mit einer neuen Strategie stoppen. Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) hegt allerdings Zweifel an der Bereitschaft der Regierungen, die Strategie in die Praxis umzusetzen. Gefragt sei jetzt besonders die deutsche Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner, die die anstehende EU-Reform von Agrar- und Fischereipolitik entschlossen vorantreiben sollte.

Gehe zu Seite: ... 86 87 88 89 90 91 92 93 94 ...