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Nachrichten

05.05.2011 |

Feurige Aktion der Milcherzeuger in Brüssel

Faironikas Faironikas (Foto: EMB)

Mit 14 Faironikas, den lebensgroßen Kühen in den Länderfarben der Mitglieder des European Milk Board (EMB), kamen gestern die Milcherzeugerdelegationen aus mehreren europäischen Ländern vor dem Europäischen Parlament in Brüssel zusammen. Die Delegationen machten mit ihren bengalischen Feuern auf die brennenden Probleme des Milchmarktes aufmerksam und übergaben konkrete Forderungen an Mitglieder des Parlaments.

04.05.2011 |

EU will Artensterben stoppen

Die EU-Kommission will den Verlust der biologischen Vielfalt mit einer neuen Strategie stoppen. Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) hegt allerdings Zweifel an der Bereitschaft der Regierungen, die Strategie in die Praxis umzusetzen. Gefragt sei jetzt besonders die deutsche Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner, die die anstehende EU-Reform von Agrar- und Fischereipolitik entschlossen vorantreiben sollte.

04.05.2011 |

Sorge um steigende Nahrungsmittelpreise

Steigende Nahrungsmittelpreise bereiten zusehends Sorge in der Entwicklungszusammenarbeit. Vertreter von Nichtregierungsorganisationen (NGO) thematisierten die Problematik am Dienstag bei einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin. Die regelmäßigen Treffen sollen dazu dienen, die Zivilgesellschaft in den G8- und G20-Gipfelprozess einzubinden.

03.05.2011 |

Abstimmung im EU-Agrarausschuss verschoben

Europäisches Parlament in Straßburg Foto: Europäisches Parlament

Der Agrarausschuss des EU-Parlaments ist von einer Einigung zur anstehenden Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik noch weit entfernt. Deshalb wird die Abstimmung um drei Wochen verschoben. Umstritten ist vor allem die zukünftige Verteilung der Direktzahlungen zwischen Ost- und Westeuropa. Außerdem stehen sich unterschiedliche Ansätze zur "Begrünung" der GAP unversöhnlich gegenüber.

02.05.2011 |

EU-Subventionen: BayWa und HaGe wehren sich

Deutsche Handelsunternehmen werden mit Millionenbeträgen als Empfänger aus dem EU-Agrarfonds 2010 gelistet. Die Müncher BayWa AG und die Hauptgenossenschaft Nord AG gehen nun in die Offensive und erklären: Es handelt sich nicht um Subventionen, sondern um die Bezahlung für staatlich finanzierte Agrarmarktmaßnahmen.
Als Grund für die falsche Auflistung wird die Intransparenz der deutschen Datenbank der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) betrachtet, die keinen Zusammenhang zwischen den Millionenzahlungen aus den EU-Agrartöpfen und den erbrachten Leistungen der Empfänger herstellt.

01.05.2011 |

Soja-Importe und die Folgen

Pestizid Spray Planes Pestizid-Flugzeuge (Photo:Stockxchange/Webberich)

Ohne Gentech-Soja aus Amerika würde Europas Fleischproduktion gewaltig ins Stocken kommen. Ihre Umweltfolgen und Auswirkungen auf den Boden sind bekannt. Daß Roundup zudem embryotoxisch ist und schwerwiegende Gesundheitsfolgen haben kann, kommt Stück für Stück ans Licht. Ein Fachsymposium der österreichischen Arbeitsgemeinschaft Gentechnikfrei faßte die Fakten und die heimischen Alternativen zusammen.

29.04.2011 |

Bioland fordert Reformwillen von EU-Kommission und Bundesregierung

Die EU-Agrarreform ab 2013 muss dem Grundsatz „Öffentliche Gelder nur für öffentliche Güter und Leistungen“ gerecht werden. Daran wird Bioland die für diesen Herbst angekündigten Gesetzesentwürfe der Europäischen Kommission messen. In einem vorgelegten Positionspapier fordert Bioland die EU-Kommission und die Bundesregierung auf, echten Reformwillen zu zeigen.

27.04.2011 |

Agrarsubventionen aus Europa - Bauerngeld fließt an Konzerne

Kühe im Stall Tiere in der EU bekommen viel gentechnisch veränderte Soja zu fressen (Foto: Simone Knorr)

Rund 60 Milliarden Euro Agrarsubventionen vergibt die EU im Jahr. Großkonzerne haben im vergangenen EU-Haushaltsjahr in Deutschland millionenschwere Agrarsubventionen kassiert. Deutschlands größtes Milchunternehmen Nordmilch bekam rund 9 Millionen Euro von der EU. Das zeigt eine Datenbank, die die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung am Mittwoch im Internet veröffentlichte.

21.04.2011 |

Ein Ende der Nahrungsmittelspekulationen?

Es war eine kleine Sensation am Rand der IWF-Frühjahrstagung: Auf Initiative der weltweiten Börsenaufsichten einigten sich die G20-Finanzminister darauf, Nahrungsmittelspekulationen einzudämmen. Während des Treffens in Washington hatte die französische Finanzministerin Christine Lagarde erklärt, die G20-Finanzminister arbeiteten mit den Börsenaufsichten an einem Vorschlag für Obergrenzen von Lebensmittelspekulationen.

20.04.2011 |

Landwirte für Schwalbe, Kiebitz & Co.

Rauchschwalbe Rauchschwalbe (Photo:LBV)

Der Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) hat eine Broschüre und ein Internet-Angebot veröffentlicht, das praktische Tipps für Landwirte enthält, denen die natürliche Vielfalt auf ihren Flächen am Herzen liegt. Die Tipps reichen von einfachen Hilfsmaßnahmen für Schwalben im Stall oder Nistkastenkonstruktionen für die Mäusejäger Turmfalke und Schleiereule bis hin zu Maßnahmen für Rebhuhn und Kiebitz im Getreide- und Maisanbau und in der Grünlandwirtschaft.
www.praxistipps.lbv.de

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