Nachrichten
21.06.2011 | permalink
Poker um grünen Umbau
Die Förderung für Landwirte wird ab 2014 an Umweltauflagen geknüpft. Das Brüsseler Parlament stimmt in dieser Woche darüber ab.
20.06.2011 | permalink
Volle Prämie soll künftig nicht leicht zu bekommen sein
Bäuerlicher Betrieb (Quelle:www.sensenmähschule.at)
Die Europäische Kommission will es den Landwirten im Rahmen der anstehenden Agrarreform nicht zu einfach machen, an die vollen Direktzahlungen zu kommen. Das geht aus einer internen Folgenabschätzung der Brüsseler Behörde zu den Reformplänen hervor. Danach soll es vermieden werden, den Mitgliedstaaten und Betrieben eine zu große Bandbreite an förderfähigen Umweltmaßnahmen anzubieten, aus denen man sich das jeweils Einfachste herauspicken könnte. Nach Ansicht der Kommission würde dies die Wirkung des Greenings verwässern. Vielmehr soll die Auswahl so weit wie möglich auf einige besonders wirksame Konzepte begrenzt werden.
20.06.2011 | permalink
Kritik an Ökolandbau-Politik der Bundesregierung
Bauer beim Heuwenden
"Die Agrarpolitik von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner benachteiligt den Ökolandbau in Deutschland systematisch." lautete die Aussage von Cornelia Behm, Sprecherin für Ländliche Entwicklung der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Das Statement beruht auf der Antwort der Bundesregierung auf die zuvor von der Bündnisgrünen Fraktion gestellten Kleinen Anfrage.
18.06.2011 | permalink
Bolivien verzehnfacht Treibhausgase durch Agrarexporte
Die Ausweitung der Landwirtschaft hat die Treibhausgas-Produktion in Bolivien in den vergangenen 40 Jahren mehr als verzehnfacht.
Soja ist nach Erdgas und Mineralien inzwischen drittwichtigstes Exportgut. Allein der Agroindustrie wird seit einigen Jahren der
Waldschwund von jährlich bis zu 500.000 Hektar Wald angelastet.
16.06.2011 | permalink
Direktzahlungen: Details aus internem Papier bekannt
Mähdrescher auf weiten Flächen (Photo:www.foto-fine-art.de/pixelio.de)
Im Zuge der GAP-Reform werden die Direktzahlungen innerhalb der EU angeglichen. Sie sollen mindestens 80 Prozent des EU-Durchschnitts von 2013 erreichen. Deutschland müsste mit Kürzungen rechnen.
16.06.2011 | permalink
Alarmstufe Rot für die Böden
Weltatlas der Bodenerosion (Photo:UNEP)
Die Böden der Erde sind in größerer Gefahr denn je. Davor warnen Forscher der Universität Sheffield in der Zeitschrift "Nature". Studien geben der industriellen Landwirtschaft die Hauptschuld. "Der Boden ist eine endliche Ressource. Der Mensch baut ihn teils hundertmal schneller ab als er sich nachbildet. Das verschlechtert seine Fähigkeit, Nährstoffe bereitzustellen, Kohlenstoff zu binden, verschmutztes Wasser zu filtern und die Artenvielfalt aufrecht zu erhalten", so Hauptautor Steve Banwart.
14.06.2011 | permalink
Parlament verlangt höheres EU-Budget 2014-2020
Euronoten (Photo:Gerd Altmann/pixelio.de)
Der EU-Hauhalt 2014 bis 2020 soll um mindestens fünf Prozent steigen. Das haben die Europaparlamentarierer heute in einer gemeinsamen Position gefordert. Das EU-Parlament will zudem die nationalen Sonderrabatte abschaffen und das EU-Eigenmittelsystem reformieren. Die Mitgliedsstaaten haben den Forderungen eine klare Absage erteilt.
14.06.2011 | permalink
Klon-Kuh in Argentinien soll 'menschliche Muttermilch' geben
Natürliche Tiere (Photo:LVBM, Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft)-+-
Argentinische Wissenschaftler haben ein geklontes Kuh-Kalb mit verändertem Erbgut vorgestellt, das in ausgewachsenem Zustand eine Art «menschlicher Muttermilch» geben soll.
14.06.2011 | permalink
BASF baut Genkartoffel Amflora in Schweden an
Gentechnikfreie Kartoffeln (Photo Simone Knorr)
Seit dem 19. Mai haben Greenpeace-Aktivisten im nordschwedischen Haparanda gegen die Auspflanzung der Genkartoffel Amflora protestiert. Doch am Donnerstagmorgen lies der Konzern BASF die Risikoknolle ausbringen. Geschützt von einem Polizeiaufgebot wurde die Amflora auf den Acker gebracht.
14.06.2011 | permalink
Gefährliches Roundup
Europäische Verschleierung?(Quelle: Europäische Union)
Industrieregulierungsbehörden sollen seit Jahren gewusst haben, dass Roundup, das weltweit meistverkaufte Unkrautvernichtungsmittel des Saatgutproduzenten Monsanto, zu Geburtsfehlern führen kann. Das zeigt ein nun eröffentlichter Bericht mit dem Titel Roundup und Geburtsfehler. Wurde die Öffentlichkeit im Ungewissen gelassen?“.

