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Nachrichten

17.09.2013 |

Bauernwahl in Bayern

So haben die Bauern in Bayern gewählt:
CSU: 59 Prozent, Freie Wähler: 15 Prozent, Grüne: 9 Prozent, SPD: 7 Prozent, FDP: 4 Prozent
Linke: 0 Prozent, Piraten: 0 Prozent

13.09.2013 |

Deutscher Sojaanbau soll ausgebaut werden

Werden zu Tierfutter oder Tofu: Sojabohnen (Foto: Benjamin Klack  / pixelio.de) Werden zu Tierfutter oder Tofu: Sojabohnen (Foto: Benjamin Klack / pixelio.de)

Fast 90 % der Deutschen wollen keine Gentechnik auf ihren Tellern. Aus diesem Grund setzt besonders die grün-rote Landesregierung in Baden-Württemberg auf den verstärkten Anbau gentechnikfreier Eiweißpflanzen. Der Sojaanbau wird hier bereits mit 870.000 Euro aus Bundesmitteln gefördert, wodurch die Landwirtschaft gentechnikfrei gemacht und von Importen unabhängiger werden soll; bis 2015 soll mit dem Qualitätszeichen Baden-Württemberg auch die tierische Erzeugung gentechnikfrei sein. Das am Mittwoch in Bonn gestartete, deutschlandweite Netzwerk Sojaanbau unterstützt diese Ziele. Es soll in der vierjährigen Projektlaufzeit durch Demonstrationsbetriebe mit Versuchen, Seminaren und Vorträgen LandwirtInnen und Interessierten Hilfestellung und Informationsort sein und neue Erkenntnisse hervorbringen.

12.09.2013 |

FAO: Ein Drittel aller Lebensmittel verschwendet

Food waste (c) FAO Food waste (c) FAO

Ein Drittel aller Lebensmittel werden nach einem Bericht der Welternährungsorganisation FAO weltweit weggeworfen und verschwendet. In verschiedenen Regionen der Welt nimmt dies unterschiedliche Formen an. Den finanziellen Verlust beziffert die FAO auf 750 Milliarden Dollar. Erheblicher noch seien die Umweltschäden der dadurch angerichtet werden.

11.09.2013 |

„Regionalfenster“ kommt 2014

So soll es aussehen (Foto: BMELV) So soll es aussehen (Foto: BMELV)

Zur „Grünen Woche“ im Januar soll das vom Verbraucherministerium initiierte „Regionalfenster“ bundesweit eingeführt werden. Die bereits erfolgreich getestete, einheitliche Kennzeichnung für regionale Lebensmittel soll klare Auskunft darüber geben, woher der Hauptbestandteil des ausgewiesenen Produkts stammt und wo es verarbeitet bzw. abgepackt wurde. Die Einhaltung der einheitlich festgelegten Kriterien für das Label soll von unabhängigen Kontrolleuren gesichert werden. Große Handelsketten wie REWE, Edeka und Tegut haben laut Ministerium bereits Lizenzen erworben. Foodwatch kritisiert derweil, dass es sich lediglich um eine freiwillige Kennzeichnung handelt und fordert eine gesetzliche Verpflichtung.

10.09.2013 |

Deutschland Spitzenreiter im Schlachtviehimport

Nach stundenlanger Fahrt folgt Schlachtung (Foto: Rainer Sturm/ pixelio.de) Nach stundenlanger Fahrt folgt Schlachtung (Foto: Rainer Sturm/ pixelio.de)

Nach einer Anfrage der Grünen-Fraktion an das Agrarministerium sind wir Deutschen im EU-Vergleich mit 4,6 Millionen importierten Schweinen im Jahr 2012 führend. Das sind mehr als die Hälfte der EU-weit gehandelten Schweine, welche hauptsächlich aus den Niederlanden stammen.
Laut der Partei ist dieser Transportboom unter anderem auf die Dumpinglöhne in den deutschen Schlachtbetrieben zurückzuführen. Deutschland muss sich stärker für die Vermeidung der umstrittenen, langen Tiertransporte einsetzen und regionale Schlachthöfe fördern, so der agrarpolitische Sprecher der Grünen Ostendorff.

09.09.2013 |

Hawaii: Tausende protestieren gegen Vergiftung des Paradieses

Demonstranten auf den Straßen Kauai's (Foto: stoppoisoningparadise.org) Demonstranten auf den Straßen Kauai"s (Foto: stoppoisoningparadise.org)

Gestern haben mehrere tausend Menschen auf Kaua'i/Hawaii unter dem Motto „Stop Poisoning Paradise“ gegen Gentechnik und intensiven Pestizidgebrauch demonstriert. Das Hauptanliegen der Kampagne „Pass the Bill“ von Medizinern, Bauern und engagierten Bürgerrechtlern ist es den Gesetzesentwurf 2491 zu verabschieden. Er fordert grundlegend, dass die Bevölkerung über die Aktivitäten der großen Chemiekonzerne, darunter auch die deutsche BASF, informiert wird. Zudem beabsichtigt er Pufferzonen beim Pestizideinsatz in der Nähe von Schulen, Kindergärten und Krankenhäusern einzurichten sowie das Ende von Freilandexperimenten mit Pestiziden und Gentechnik auf Kaua'i. Grund für die Aktion sind unter anderem die 18 Tonnen chemische Spritzmittel, die jedes Jahr dort eingesetzt werden, zum Großteil in der Nähe von sozialen Einrichtungen. Den Chemiekonzernen dient die kleine Insel, um Pestizide und gentechnisch veränderte Pflanzen zu testen.

06.09.2013 |

AbL kritisiert „Initiative Tierwohl“

Schweine Die AbL fordert wirkliches Tierwohl (Foto: Kurt Michel / pixelio.de)

Nach einem Jahr intensiver Vorarbeit ist gestern von Vertretern aus Landwirtschaft, Fleischwirtschaft und Lebensmittelhandel eine branchenübergreifende Initiative für mehr Tierwohl in der Schweine- und Geflügelproduktion beschlossen worden. Ab 2014 soll Bauern ein Kostenausgleich durch den Lebensmitteleinzelhandel gezahlt werden, wenn sie den von Experten ausgearbeiteten Anforderungskatalog für höhere Tierschutzstandards umsetzen. Die „Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft“ (AbL) warnt derweil vor Verbrauchertäuschung, da beispielsweise keine transparente Kennzeichnung der Produkte über die tatsächlichen Haltungsbedingungen vorgesehen sei.

04.09.2013 |

SPD-Politiker verteidigt industrielle Landwirtschaft

Bild Massentierhaltung Tausende Küken in einem Stall (Foto: Die Auslöser Berlin)

Das Mitglied von Peer Steinbrücks Kompetenzteam und Vorsitzender der IG BAU, Klaus Wiesehügel, hat sich gegen Schwarz-Weiß-Malerei und Pauschalisierungen in der Agrarstrukturdiskussion ausgesprochen. Wichtig sei vor allem ein verantwortungsvoller Umgang durch qualifizierte Arbeitskräfte mit den Tieren und artgerechte Haltung. Seiner Meinung nach kann in Beständen mit vielen Tieren ein höheres Maß an Tierwohl erreicht werden als in kleinen Ställen. Für Wiesehügel ist die kleinbäuerliche Landwirtschaft überholt, da „die Entwicklung in Richtung einer großstrukturierten Landwirtschaft mit einem immer weiter wachsenden Anteil von Lohnarbeitskräften geht“. Auch der Einstieg von Investoren in landwirtschaftliche Unternehmen sei kein Problem, solange die Regionen davon profitieren und Kriterien für gute Arbeit eingehalten werden.

31.08.2013 |

Keine Einigung über deutsche EU-Agrar-Reform

EU-Flagge Gabi Schoenemann / pixelio.de

Die Herbsttagung der Agrarminister von Bund und Ländern brachte, wie schon erwartet, keine Einigung über die Ausgestaltung der EU Agrarreform in Deutschland. Schwarz und Grün standen sich mit Konzepten gegenüber, die vor den Wahlen in Bayern und im Bund nicht auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen waren.

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