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17.01.2012 |

Aigner handelt entgegen der Warnung des BfN

30% der Direktzahlungen sollen an Greening-Maßnahmen geknüpft werden. 30% der Direktzahlungen sollen in der GAP an Greening-Maßnahmen geknüpft werden. (Photo: Rainer Sturm/ Pixelio)

Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) warnt vor dem Rückgang von wertvollem Grünland. Besonders der massiv gestiegene Maisanbau hat zum Umbruch von Grünland geführt. Dieses bietet einer Vielzahl von Artengruppen Lebensraum und hat „auch für die Ressourcen Wasser, Boden und Klima eine zentrale Funktion“, so die Präsidentin des BfN. Sie begrüßt deshalb, dass in der gerade entstehenden Reform der gemeinsamen europäischen Agrarpolitik (GAP) dem Schutz des Grünlands eine höhere Bedeutung zukommt. Agrarministerin Ilse Aigner wird hingegen vorgeworfen, sie blockiere echte Veränderungen in diesem Bereich. Sie spricht sich für eine Verringerung des Flächenverbrauchs durch eine Begrenzung der Ausweisung von ökologischen Ausgleichsflächen aus.